SCHULPROGRAMM 2020

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Schulprogramms der

Georg-Vetter-Schule Bad König 

 

 

 

Teil A: Profil und Schwerpunkte

       1.   Entwicklungsgeschichte

2.   Pädagogische Leitsätze / Leitideen

3.   Schulorganisation / Organigramm

4.   Daten und Fakten im Schuljahr 2019/20

5.   Schulkultur

5.1 Pädagogische Grundlagen

5.2 Schulordnung

5.3 Kooperationen

5.4 Rituale im Unterricht

5.5 Schülervertretung

       6.   Merkmale und Schwerpunkte der Schule

6.1 Projektarbeit / Handlungsorientierter Unterricht

6.2 Berufsorientierung 

6.3 Förderplanung und Lernberatung 

       7.   Vertretungskonzept 

       8.   Grundsätze der Haushalts- und Finanzplanung

 

Teil B: Aktuelle Entwicklungsziele /  Maßnahmenplan

        1.   Zielvereinbarungen mit dem SSA

       2.   Konzeptentwicklung:

  • Umgang mit Störungen
  • Qualität des Unterrichts

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

Teil A: Profil und Schwerpunkte

 

 

Ausgehend von der Grundhaltung zur Anschlussorientierung sehen wir die Schule als Lebens,-

Lern- und Handlungsraum. Alle Schülerinnen und Schüler sollen die Schule als einen Ort

erleben, der ihnen Entwicklungsmöglichkeiten und eine konkrete Anschlussperspektive bietet.

 

 

1.   Entwicklungsgeschichte der Georg-Vetter-Schule

      (Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen des Odenwaldkreises)                                                                                      

 

Die Georg-Vetter-Schule Bad König wurde 1972 als Schule für Lernbehinderte des Landkreises Erbach 

gegründet. Sie war räumlich in den Räumen der Grundschule Bad König untergebracht (Klassenräume und Büro). Die beiden Hauptstufenklassen wurden in Räumen der

Carl-Weyprecht-Gesamtschule unterrichtet.

Im Laufe des Schuljahres 1976/77 erfolgte die Umbenennung in Schule für Lernbehinderte des Odenwaldkreises (Sonderschule).

Seit August 1994 lautete die Bezeichnung der Einrichtung Schule für Lernhilfe des Odenwaldkreises. Im Schuljahr 1994/95 arbeitete die Schule auch als Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum, zunächst in Bad König, später auch an umliegenden Grundschulen.

Im August 2011 erfolgte die Namensumbenennung, dem Wunsch der Schulgemeinde folgend,

in Georg-Vetter-Schule Bad König – Schule mit Förderschwerpunkt Lernen des Odenwaldkreises.

Zum Schuljahresbeginn 2014/15 erfolgte schließlich der Umzug in ein eigenes Schulgebäude auf dem Schulgelände der Carl-Weyprecht-Gesamtschule, wobei die Grundstufenklasse der

Georg-Vetter-Schule weiterhin im Gebäudebereich der Grundschule Bad König unterrichtet

wird.

 

Die Schülerzahlen schwanken seit Gründung der Schule zwischen 40 und 70 Schülerinnen und

Schüler. Die Schülerinnen und Schüler haben i.d.R. Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprachheilförderung und emotionale und soziale Entwicklung.

Ungefähr 40 % der Kinder und Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund. Hiervon

bilden griechische und türkische Familien die größte Gruppe.

Mit Schreiben vom 19.07.2018 teilte das Hessische Kultusministerium mit, dass mit Wirkung vom 01.08.2018 das rBFZ Georg-Vetter-Schule aufgehoben wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

 

2.  Pädagogische Leitsätze / Leitideen

 

  • Wir gestalten das Schulleben nach den Grundsätzen von Wertschätzung und gegen-

seitiger Achtung.

 

  • Wir unterstützen und begleiten die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu eigen-

verantwortlichem und selbstständigem Lernen und Handeln.

 

  • Wir bieten den Schülerinnen und Schülern eine angenehme Lernatmosphäre, welche

durch verlässliche Beziehungen geprägt ist.

 

  • Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler auf ihr zukünftiges berufliches, öffentliches

und privates Leben vor.

 

  • Wir arbeiten mit allen Eltern intensiv und vertrauensvoll zusammen.

 

 

Eine ausführlichere Beschreibung sowie eine kritische Betrachtung der bisher aufgeführten Leitsätze ist in Arbeit.

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

3.  Organigramm / Schulorganisation

 

 

 

Gremien

 

 

Schulleitungsteam

Aufgaben:

  • Planung und Leitung Konferenzen, Team-

Sitzungen

  • Koordination / Verwaltung

Herr Flauaus (Leitung)

Herr Dembowski (gewählte Stellvertretung)

 

 

Personalrat

Frau Baron

 

Steuerungsgruppe Schulprogramm

Aufgaben:

  • Organisation und Federführung

Fortschreibung Schulprogramm

  • Koordination, Unterstützung von

Fachgruppen und AGs

  • Mitwirkung bei Planung und Durchführung pädagogischer Tage

Herr Flauaus (Leitung)

Herr Dembowski

 

Das Hessische Kultusministerium hob zum

01.08.2018 das rBFZ Georg-Vetter-Schule als

selbstständiges BFZ auf.

Abordnung folgender Kolleginnen an rBFZ

Grundschule Bad König:

Frau Christmann

Frau Wolf-Wawrzinski

Frau Amend

 

 

 

spezifische Fachbereiche

 

Englisch

Frau Otto u. jew. Klassenlehrerinnen

 

Arbeitslehre / Lernort Küche

Arbeitslehre / Lernort Holzwerkstatt

Frau Otto

Frau von Saldern

 

Sport

Herr Vagelakos / Frau Otto

 

Kunst und Gestaltung

Frau von Saldern

 

besondere Aufgaben Schüler

 

 

SV-Arbeit

Frau Otto

 

Verkehrserziehung

Frau Baron

 

Gewaltprävention

Frau Baron / Herr Flauaus

 

besondere Aufgaben Schule

 

 

Verwaltung der Testbibliothek

Frau Christmann / Herr Flauaus

 

Sicherheitsbeauftragte

Herr Flauaus / Herr Dembowski

 

Lernmittelverwaltung

Frau Baron

 

IT-Beauftragung

Herr Dembowski

 

OloV-Übergangsmanagement/Berufsorientierung

Herr Dembowski

 

Homepage

Frau v. Saldern

 

Schulpersonalrätin

Frau Baron

     

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

4. Daten und Fakten im Schuljahr 2019/20

 

    Schülerzahl und Klassen:

  • 51 Schülerinnen und Schüler in vier Lerngruppen
  • jeweils eine Grundstufenklasse (Jge. 2-4), eine Mittelstufenklasse (Jge. 5-7) und

zwei Lerngruppen in der Berufsorientierungsstufe (7-10)

 

    Personal:

  • ein Schulleiter und ein gewählter Stellvertreter
  • zwei Lehrkräfte (mit unterschiedlichen Stundenanteilen)
  • drei Vertretungslehrkräfte
  • eine FSJ-Stelle
  • eine Schulsekretärin (6 Wstd.)
  • ein Hausmeister (täglich anwesend, zuständig für Carl-Weyprecht-Schule und
  •  

 

     Gebäude:

  • mit drei Klassenräumen (für 14 Schüler zu klein)
  • ein Lehrerzimmer mit Schränken für Lernmittel (derzeit keine Ausweichmöglichkeit)
  • ein Gesprächs- und Förderraum (mit Liege) – SV-Raum
  • ein Schulleitungsbüro
  • ein Archiv mit Testbibliothek
  • Sporthalle und Fachräume werden in Absprache mit der CWS benutzt
  •  

-Werkstatt (Holz, Ton, Textiles Gestalten)

Schulhof und Sportplatz werden mit der CWS geteilt.

Grundstufenklasse ist ausgelagert in das Gebäude der „Alten Schule“ in der Nähe der Grundschule.

 

     Unterrichtszeiten:

Der Unterricht beginnt in allen Klassen um 7.45 h und endet entweder um 12.10 h oder um

12.55 h.

 

Ein ganztägiges Angebot steht den Lerngruppen im Moment nicht zur Verfügung.

Die Beantragung der Neuaufnahme in das Programm Hessischer Ganztagsschulen zum 15.09.2020 wird aktuell vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeugnisse, Zertifikate und Abschlüsse:

An der GVS kann der berufsorientierte Abschluss der Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen erworben werden. Berufsrelevante und weitere Zertifikate und Bescheinigungen

(PC-Führerschein, Qualifikationen im Bereich Arbeitslehre, Praktikumsbeurteilungen) werden regelmäßig erstellt und nach Beendigung des Kurses/der Maßnahme ausgehändigt. Sie sind auch Bestandteil des schülereigenen Portfolios, das als Bewerbungsmappe bis zum Schulabschluss oder Schulwechsel zusammengestellt wird.

 

 

 

 

 

 

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5.            Schulkultur

5.1 Pädagogische Grundlagen

 

Um einen reibungsfreien, effektiven Unterricht zu gestalten benötigt man einerseits Schulregeln, die allen bekannt sein müssen, andererseits müssen aber auch die pädagogischen Grundlagen stimmen.

Die Schüler müssen sich wohl fühlen, oder zumindest müssen sie sich sicher fühlen um sich auf neue Aufgaben und Herausforderungen einzulassen.

 

Zu den Grundlagen, die genau die Atmosphäre schaffen, die unsere Schüler zum Lernen benötigen gehören immer wiederkehrende Rituale und vor allem Transparenz. Dies gibt den Schülern Sicherheit, so dass sie sich auf Lerninhalte konzentrieren können. Auch ein Tagesplan oder ein Überblick für die Woche können das Lernklima beruhigen und fokussieren. Einheitliche Konsequenzen bei No-Gos müssen den Schülern sowie auch den Eltern bekannt sein und konsequent eingehalten werden. Notwendig ist ein regelmäßiges Feedback bei negativem als auch bei positivem Verhalten für die Schüler. Nur wer erkennt, was an seinem Verhalten als positiv oder negativ gewertet wird, kann es verändern.

Um das Selbstvertrauen sowie die Lern – und Leistungsmotivation der Schüler zu stärken werden den Schülern motivierende, altersgemäße Inhalte vermittelt und immer wieder darauf geachtet, dass jeder Schüler Erfolgserlebnisse vorweisen kann.

Folgend werden Festlegungen des Kollegiums dargestellt, welche als Grundlage für die Schulordnung

allen Schülerinnen und Schülern bekannt sind und teilweise auch von einzelnen Schülern vorgeschlagen wurden.

 

  • No – Goes der Schule
  • Beleidigen
  • Schlagen / Treten / Spucken
  • Zerstören von Eigentum (Schule/ Mitschüler)
  • Massives Stören des Unterrichts
  • Rauchen auf dem Schulgelände
  • Handys im Unterricht
  • Musik in der Pause
  • Kaugummis im Unterricht

 

  • Must haves der Schule
  • Anderen helfen / unterstützen
  • respektvoller Umgang miteinander
  • gute Ideen werden anerkannt und gelobt (von Lehrer und Schüler)
  • Akzeptanz des Menschen (Schülers) aber nicht des störenden Verhaltens

     („Du bist OK. Dein Verhalten ist nicht OK“)

  • Im Notfall alle beteiligten Lehrkräfte ansprechen/informieren.

 

Um die oben genannten Punkte Sicherheit und Transparenz sowie Beziehungsarbeit zwischen Schülern und Lehrern aber auch das Mitspracherecht der Schüler zu verwirklichen, wird an der Georg – Vetter – Schule die Arbeit mit einer Schülervertretung für wichtig und sinnvoll empfunden

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                               Stand: 02/20

 

 

5.2              Schulordnung

 

  1. Jeder hat das Recht störungsfrei zu lernen.

           (Ich rede und störe im Unterricht nicht.)

               UNTERRICHTSGESPRÄCH -  SOZIALTRAINING

 

  1. Ich gehe respektvoll, freundlich und gewaltfrei mit anderen um.

            (Ich schlage und beleidige niemanden. Ich spucke nicht.)

              UNTERRICHTSGESPRÄCH -  SOZIALTRAINING

 

  1. Ich achte und respektiere den Besitz anderer sowie das Schuleigentum.

???

 

  1. Ich benutze während des Unterrichts und den Pausen kein Handy/ Tablet/Kopfhörer

               EINSAMMELN ALLER GERÄTE VOR DEM UNTERRICHT   - 

               BEI NICHT-BEACHTUNG EINBEHALTEN BIS ZUM UNTERRICHTSSCHLUSS

 

  1. Ich halte mich an das Rauchverbot und das Verbot, andere Drogen zu konsumieren.

               KLÄRENDES GESPRÄCH -  ELTERNINFORMATION SCHRIFTLICH -

               AUCH IN SCHÜLERAKTE - 

               DROGENKONSUM:  KONTAKT MIT JUGENDAMT, POLIZEI, STAATL.   SCHULAMT

   

  1. Ich achte alle Sprachen und Kulturen, im Unterricht spreche ich deutsch.

      (Ich beleidige keinen, der aus einem anderen Land kommt oder eine andere Sprache spricht.)

               BEARBEITUNG IM UNTERRICHT -  z. B.  ERZÄHLRUNDE

 

  1. Ich komme pünktlich und regelmäßig zum Unterricht.

               GESPRÄCH MIT SCHÜLER/IN -  ELTERNGESPRÄCH -                                                                               

               IN ABSPRACHE MIT ELTERN NACHARBEITEN                              

 

  1. Ich erledige Hausaufgaben zuverlässig.

               Ich kümmere mich um meine Hausaufgaben.

               ERWEITERTE HAUSAUFGABEN -  HA NACHHOLEN/NACHARBEITEN -

               AUSWIRKUNG AUF AV-NOTE -  SCHREIBEN AN ELTERN MIT GEGENZEICHNUNG

    

  1. Ich habe meine Schulmaterialien/ Sportsachen immer dabei.

               VIER-AUGEN-GESPRÄCH MIT SCHÜLER/IN -  ELTERNGESPRÄCH - 

               AUSWIRKUNGEN AUF SPORT-NOTE - 

 

 

VERHALTENSREGULIERENDE MASSNAHMEN/KONSEQUENZEN FÜR SCHÜLERINNEN UND

SCHÜLER BEI NICHTEINHALTUNG/MISSACHTEN  DER  SCHULORDNUNG

 

 

 

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5.3 Kooperationen

Berufsbildung

  • Berufliche Schulen des Odenwaldkreises, Michelstadt
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Kompo 7, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft
  • Regionale Betriebe (Praktika und Praxistage)
  • DV im Bereich Berufsorientierung (Berufs- Sekundar- und Förderschulen Lernen des         Landkreises Bergstraße und des Odenwaldkreises

 

Schulen

  • Carl- Weyprecht- Schule, Bad König
  • Grundschule Bad König
  • Abteilungen Lernen des Odenwaldkreises
  • Schule an der Mümling Höchst
  • Ernst-Göbel-Schule Höchst
  • Brückenschule Erbach

 

Elternarbeit

  • Elterngespräche, Beratungsgespräche, Förderplanarbeit
  • Elternabende – Klassen- und Schulelternabend
  • Klassenelternbeiräte
  • Schulelternbeirat – Treffen mit der Schulleitung je nach Bedarf, mindestens drei Mal

während des Schuljahres

  • Gremium Schulkonferenz -  trifft sich mindestens zwei Mal im Schuljahr.

 

5.4                   Rituale im Unterricht

 

  • Arbeit mit dem Tagesplan
  • Wegerituale
  • ´Augenmerk´ der Woche
  • Schlagwort für den Tag
  • ´Erfolgspäckchen´ packen – Ende der Woche
  • Feedbackrituale
  • Witz zum Tage
  • Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler
  • Abschlussrituale
  • Besprechungsstunde /SV-Stunde

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                               Stand: 02/20

 

 

 

5.5 Die Schülervertretung

 

An der Georg Vetter Schule wird schon früh mit der Schulung zur Demokratie begonnen. Ab der Grundschulstufe wählen die Schüler ihren Klassensprecher oder ihre Klassensprecherin sowie einen Stellvertreter.

Diese Schüler bilden den Kern der Schülervertretung. Sie ist das Bindeglied zwischen den Schülern, den Lehrern sowie der Schulleitung. Aufgaben der Schülervertretung ist es, die Interessen der Schüler zu vertreten, als Anlaufstelle für Fragen und Probleme zu fungieren und auch ein Ansprechpartner für die Lehrer zu sein. 

Des Weiteren werden durch die Schülervertretung ein Schulsprecher und ein stellvertretender Schulsprecher gewählt.

Durch die Schülervertretung kann die Schülerschaft der Georg – Vetter Schule aktiv an der Gestaltung der Schule mitwirken.

Die Schulsprecher haben die Gelegenheit einer Gesamtkonferenz des Kollegiums beizuwohnen und dort Fragen zu Stellen oder eigene Themen einzubringen.

Wichtige Themen tragen die Schulsprecher in die Klassen. Dort kann dann diskutiert oder abgestimmt werden.

Wöchentlich findet eine Vertrauenslehrerstunde statt. Diese ist offen für alle Schüler. Schüler mit Problemen oder Fragen werden freigestellt und können dort um Hilfe bitten. Natürlich ist der Vertrauenslehrer auch zu jeder anderen Zeit ein Ansprechpartner für die Schüler der Schule.

Auch für die Schülervertretung ist der Vertrauenslehrer Ansprechpartner. Bei organisatorischen sowie inhaltlichen Problemen oder Fragen steht der Vertrauenslehrer der Schülervertretung zur Seite.

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

6.   Merkmale und Schwerpunkte der Schule

 

       In den folgenden Beschreibungen werden mit den Themen und Inhalten

 

  • Projektarbeit und Handlungsorientierter Unterricht
  • Berufsorientierung
  • Förderplanung und Lernberatung

         zentrale Aufgaben und Schwerpunkte der Georg-Vetter-Schule dargelegt.

 

6.1   Projektarbeit / Handlungsorientierter Unterricht

Projektorientiertes Lernen

 

Die Idee des projektorientierten Unterrichts lehnt sich nah an das Konzept (Frey) der Projektmethode an. Beim projektorientierten Unterricht sollen, ausgehend von den Interessen der Schüler mit Hilfe eines konkreten Unterrichtsgegenstandes, Lerninhalte aus verschiedenen Fächern vermittelt werden. Das Erlernen von selbständigen und selbstverantwortlichen Handeln der Schüler ist ein zentrales Element des Lernprozesses. Grundlegend unterscheidet sich der projektorientierte Unterricht von der Projektmethode durch räumliche, zeitliche und inhaltliche Festlegungen.

Durch die räumliche Situation der Schule (Standort an zwei verschiedenen Schulen) konnten einige Ideen, wie stufenübergreifende Projekttage, nicht umgesetzt werden.

Durch die Zusammenlegung verschiedener Fächer wurde im Schuljahr 2011/12 die Voraussetzung zu klasseninternen Arbeiten unter Berücksichtigung projektorientierter Aspekte geschaffen:

 

Grundstufe

 

KuMu                   =             Kunst/ Musik

 

Mittelstufe

 

KuMu                   =             Kunst/ Musik

NaWi                    =             Biologie, Physik, Chemie

GL                          =             Geschichte, Erdkunde, Politik und Wirtschaft

 

Berufsorientierungsstufe

 

KuMu                   =             Kunst/ Musik

NaWi                    =             Biologie, Physik, Chemie

GL                          =             Geschichte, Erdkunde, Politik und Wirtschaft

Al                           =             Arbeitslehre mit den epochal wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten:

                                            Hauswirtschaft / Kochunterricht – Holzwerken – PC-Führerschein –

                                            Textiles Gestalten

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

Um das projektorientierte Lernen weiter zu entwickeln, sollten die neu zusammengelegten Fächer möglichst nur von einer Lehrkraft unterrichtet werden. Ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich, so kann die Planung und Koordination der Projekte an den regelmäßigen Klassenkonferenzen besprochen und festgelegt werden.

 

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein Projekt auch auf weitere Fächer zu erweitern. So fanden zum Beispiel in der Grundstufe im Schuljahr 2011/12 und 2013/14 Projektabsprachen zwischen dem Fachlehrer in KuMu und dem Fachlehrer in Sachunterricht statt.

 

Handlungsorientierter Unterricht

 

Im Fokus der Unterrichtsmethodik der Georg-Vetter-Schule steht das handlungsorientierte Lernen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Erfassung des Lernstoffs werden Lerninhalte kognitiv, emotional und psychomotorisch zugänglich und erfahrbar gemacht. Vom konkret erlebten Exemplarischen ausgehend lernen die Schülerinnen und Schüler das Erschließen auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten.

Das wörtlich zu nehmende allsinnliche Be“handeln“ von Unterrichtsthemen soll somit selbstgesteuerte

Lernprozesse aktivieren und neben dem Erwerb schulischer Lernziele insbesondere den Aufbau außerschulisch relevanter Handlungskompetenzen begünstigen.

 

Beispiele für bereits durchgeführten handlungsorientierten und fächerübergreifenden Unterricht werden noch zeitnah in einer Fachkonferenz besprochen und ausgewählt.

   

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

6.2       Berufsorientierung 

 

Durch die berufsorientierten Maßnahmen und Aktivitäten sollen die Schülerinnen und Schüler schrittweise auf den Übergang zwischen Schule und Beruf vorbereitet und optimal begleitet werden. Ab dem Eintritt in die Mittelstufenklasse werden die Maßnahmen zur beruflichen Orientierung zum Unterrichtsgegenstand und werden bis zur 9./10. Jahrgangsstufe intensivierend behandelt.

Das Konzept der Berufsorientierung stellt die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt des Berufswahlprozesses, bezieht Eltern und Sorgeberechtigte als wichtigen Partner ein und bietet den Schülerinnen und Schülern eine entscheidende Hilfe und Unterstützung beim Übergang zwischen Schule und Beruf.

 

 

 

 

 

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Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 05/19

AKTIVITÄTEN

LERNZIELE

  • Arbeitsplatz Haushalt

 

 

 

 

 

ab M

 

 

 

 

 

 

 

  • Schüler/innen werden sich über anfallende Tätigkeiten und Aufgabenverteilung im Haushalt bewusst. Parallelen zur betrieblichen Arbeit

 

 

  • Betriebsbesichtigungen *

(unter bestimmten Aspekten)

  • Arbeitsplatzerkundung
  • Betriebsstrukturen/Arbeitsabläufe
  • Maschinen etc.

 

ab M

 

 

 

 

 

 

 

  • Schüler/innen erkennen die Komplexität der verschiedenen Berufe

 

  • Schüler/innen entdecken für sich unbekannte Berufe

 

 

  • Vorstellen und Kennenlernen einzelner Berufe *

• durch Kurzreferate

•Austausch mit Schülern aus der H1

• Austausch mit Abschlussschülern

   Einladung der Eltern

 

ab M

 

 

 

 

 

 

  • Schüler/innen lernen das

Präsentieren und sind in der

Lage, sich Informationen über

Berufe zu besorgen

 

  •  

 

  • Eigene Stärken entdecken

 

ab M

 

 

 

 

  • Schüler/innen entdecken und benennen Stärken in verschiedenen Bereichen.

 

  • Verantwortung übernehmen
    • passenden Verantwortungsbereich auswählen, eine Aufgabe übernehmen, die Umsetzung planen und die eigene Arbeit bewerten.

 

ab M

 

 

 

 

 

 

 

  • Schüler/innen erkennen Verantwortungsbereiche in/ außerhalb der Schule und übernehmen eine eigene Verantwortungs-aufgabe, die sie bewerten.

 

  • Arbeitspraxis
    • Holz, Metall, Papier
    • Küche - Textil

ab M

  •  
  •  

 

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Einführen der Praktikumsmappe

 

 

 

  • Bewerbungsmappen anlegen

 

 

  • Erstellen eines ersten Kompetenzprofils (Selbsteinschätzung,

Fremdeinschätzung, Auswertung)

 

  • Lebenslauf und Anschreiben

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Vorbereitung und Besuch von Ausbildungsmessen

 

 

 

 

 

  • Vorbereitung Praktikum

Jugendarbeitsschutzgesetz, Rechte und

Pflichten im Praktikum

 

 

  • Durchführung von dreiwöchigem Blockpraktikum

(ab Hauptstufe)

  • „Mittebesprechung“

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Nachbereitung Praktika (Tagesberichte, Vorgangsbeschreibung und Plakate)
  • Berichtsheft erstellen

 

 

 

 

 

 

  • Praktikumsmappe überarbeiten, wie: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

 

 

  • Bewerbungstraining

 

 

 

 

 

  • Erstkontakt zur Agentur für Arbeit

(ab Jahrgansstufe 9)

 

  • Zweiwöchiges Blockpraktikum

zur Vorbereitung der Praxistage

(ab Jahrgangsstufe 9)

 

  • 1 Kontinuierlicher Praxistag im 1. Halbjahr

(Mit Leitfragen zur Reflexion)

 

  • 2 Kontinuierliche Praxistage ab dem 2. Halbjahr

(Mit Leitfragen zur Reflexion)

 

  • Einbezug der Eltern in die berufliche

Orientierung ihrer Kinder

(Elterngespräch zum Übergang)

 

  • Projektprüfung (Abschlussprüfung)

 

ab H1

 

 

 

 

ab H1

 

 

ab H1

 

 

 

ab H1

 

 

 

 

 

 

 

Ab H1

 

 

 

 

 

Ab H1

 

 

 

 

Ab H1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab H1

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab H1

 

 

 

 

 

Ab H2

 

 

 

 

 

Ab H2

 

 

Ab H2

 

 

 

 

Ab H2

 

 

Ab H2

 

 

Ab H2

 

Ab H2

- Schüler/innen arbeiten

mit der Praktikumsmappe

- Schüler/innen kennen

ihre Kompetenzen

 

- Alle Schüler/innen haben

eine vollständige, fehlerfreie

Bewerbungsmappe

 

 

- Schüler/innen haben ihre

Bewerbungsunterlagen an

den aktuellen Stand

angepasst und können eigene

Bewerbungsschreiben

Erarbeiten

 

 

- Schüler/innen können Informationen zu Berufen

zielgerichtet sammeln

 

 

 

- Schüler/innen kennen

ihre Rechte und Pflichten

während eines

Schulpraktikums und können

danach handeln

- Schüler/innen lernen die

Arbeitswelt kennen

Schüler/innen sprechen über die gesammelten Erfahrungen im Blockpraktikum

Schüler/innen können

Selbst- und

Fremdeinschätzung

miteinander in Verbindung

setzen

 

- Schüler/innen kennen

die Sinnhaftigkeit des

Praktikums und können

sie auch anderen Schüler/

inne/n vermitteln

 

 

 

 

 

- Schüler/innen lernen durch

Erproben der Realsituation

sich auf die Anforderungen

eines Bewerbungsverfahrens

vorbereitet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-Eltern kennen Berufsfelder, Berufe und Möglichkeiten und unterstützen ihre Kinder

bei der Berufswahl

 

 

 

 

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Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

Wir legen besonderes Augenmerk auf Vorbereitung unserer Schüler hinsichtlich Anforderungen der Arbeitswelt und des Übergangs von der Schule in Ausbildung/Beschäftigung. Angesagt ist eine bildungswirksame und ressourcenorientierte Gestaltung des Übergangs, basierend auf der kontinuierlichen Suche nach neuen Wegen und tragfähigen Konzepten für eine systematische Vorbereitung darauf.

 

Momentan entfernt sich die aktuelle Diskussion für die Förderschule von der Begrifflichkeit der berufsorientierten Bildung hin zu einer beschäftigungs- bzw. arbeitsweltorientierten Bildung.

 

 

 

Auswahl an Themen zu einer in der Öffentlichkeit stattfindenden Hintergrunddiskussion:

 

 

  • Schüler der Förderschule sind in doppelter Hinsicht benachteiligt. Eine Benachteiligung resultiert aus ihren erschwerten Lern- und Lebenssituationen. Darüber hinaus sind sie am stärksten von den strukturellen Änderungen auf dem Arbeitsmarkt betroffen.

 

  • Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf Lernen befinden sich in einer Grauzone, da sie zum einen schlechte Chancen auf dem Ausbildungsmarkt besitzen und zum anderen nicht automatisch unter das Schwerbehindertengesetz fallen.

 

  • Von Arbeitgeberseite werden lernbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche im Vergleich zu körperbehinderten und sinnesgeschädigten Menschen oftmals mit einer nicht nachvollziehbaren Beeinträchtigung wahrgenommen, die zum großen Teil mit den Worten „frech, faul, dumm und unerzogen“ umschrieben wird.

 

  • Zu häufig passen Kompetenz und Einstellung der jungen Leute nicht mit den Anforderungen der Berufsausbildung und den Erwartungen der Betriebe zusammen. Nicht selten scheitern junge Menschen, weil Betriebe überzogene Erwartungen haben oder die Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen unterschätzen.

 

  • Die Problematik der fehlenden Berufswahlreife (Arbeits-/Beschäftigungsreife) aufgrund des biografisch frühen Zeitpunktes der Berufswahl und der unzureichenden Berufswahlkompetenz wird durch die geringen Auswahlqualifikationen noch verstärkt.

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

So ergeben sich aus dem Bildungs- und Erziehungsziel, die Berufswahlkompetenz der Schüler zu fördern, zentrale schulorganisatorische und didaktische Fragen hinsichtlich der Gestaltung der Übergänge von der Schule in die Ausbildung/Arbeitswelt.

 

Die Förderung der Berufswahlkompetenz kann durch einen an „realistischen Perspektiven“ orientierten Unterricht stattfinden. Neben der Vermittlung fachlicher Kenntnisse und der Förderung von sog. Schlüsselqualifikationen (auch Kompetenzen der Selbsteinschätzung, Urteilsbildung und Mitbestimmung) spielt die reale Begegnung und praktische Erfahrung der Schüler mit den vielfältigen Strukturen der Arbeitswelt eine entscheidende Rolle (Motivationsschub!).

 

Unser Ziel besteht darin, Netzwerke für enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Institutionen sowie Betrieben, die offen für eine Zusammenarbeit unter besonderen Voraussetzungen sind, zu schaffen.

 

Die „Öffnung von Schule“ mit verstärkter Praxisorientierung, effizienter Beratung und Begleitung soll zur Entwicklung individueller Handlungsstrategien und persönlicher Kompetenzen beitragen und die Lehreraufgabe der Gradwanderung zwischen „Desillusionierer“ und „Bereiter einer realistischen Selbsteinschätzung“ abflachen.   

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

6.3       Individuelle Förderplanung und Lernberatung

 

Grundlage des Förderkonzepts ist die Arbeit mit dem individuellen Förderplan. Auf der Basis von Unterrichtsbeobachtung und den Rahmenplänen der Schule mit Förderschwerpunkt Lernen wird der aktuelle Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf fachliche Inhalte und Arbeits- und Sozialverhalten eingeschätzt und schriftlich festgehalten. Im Lernberatungsgespräch wird auf der Grundlage der Lernentwicklung des jeweiligen Schülers sowie den vorhandenen Stärken und Schwächen ein individueller Förderplan vorgestellt und mit dem Schüler/der Schülerin und den Eltern besprochen.

So entsteht ein Förderkontrakt, der von allen Beteiligten unterschrieben wird.

 

Beratung

 

Schüler/innen und Eltern erhalten regelmäßig eine Rückmeldung über den aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Die Schülerinnen und Schüler lernen somit, Verantwortung für ihre Lernentwicklung zu übernehmen, die Eltern werden informiert und können sich bei der Planung und unterstützenden Maßnahmen beteiligen.

Beratungsgespräche finden regelmäßig einmal pro Halbjahr statt, in Einzelfällen und bei Bedarf auch häufiger.

 

Der Förderplan im Unterricht

 

Die vereinbarten Ziele und Maßnahmen werden einmal pro Woche mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht besprochen. Dabei werden z. B. Fragen beantwortet wie:

 

„Konnte ich mein Ziel erreichen?“

„Welche Maßnahmen waren erfolgreich?“

„Was hat nicht geklappt (weshalb)?“

„Muss etwas verändert/ergänzt werden?“

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

Förderplan (A) der Georg - Vetter – Schule

 

                         

Schüler / in:

______________________________________________________________________________

 

Geburtsdatum:

________________________________________________________________________

 

Schuljahr:                   Klasse:                   Klassenlehrer / in:

_______________________________________________________________________________

 

 

     Förderbereiche

      ______________________________________________________________________________

 

       Lern - und Arbeitsverhalten         Sozialverhalten                Emotionalität und

                                                                                                            Wahrnehmung                                            

      _____________________________________________________________________________

 

° schriftlicher Sprachgebrauch     ° Kontaktbereitschaft          ° emotionale Grundhaltung

 

° mündlicher Sprachgebrauch      ° Kooperationsfähigkeit       ° Frustrationstoleranz

 

 

° Mathematik                                ° Regelverhalten                  ° Selbst- und Fremd-
                                                                                                    wahrnehmung

 

° Lesen                                         ° Kritikfähigkeit                     ° emotionale Stabilität

 

° Deutsch als Zweitsprache         ° Konfliktverhalten                  ° taktile Wahrnehmung

 

° Arbeitsverhalten                                                                     ° visuelle Wahrnehmung

 

° Selbständigkeit                                                                      ° auditive Wahrnehmung

 

° Ordnung

 

° Konzentration

 

° Durchhaltefähigkeit

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 05/19

               

 

Förderplan (B) der Georg – Vetter - Schule

 

 

Schüler / in    ______________________________________________________________________________

 

Zeitrahmen

______________________________________________________________________________

 

Entwicklungs –

und Lernstand

 

______________________________________________________________________________

 

 

Stärken und

Schwächen

 

______________________________________________________________________________

 

 

Förderchancen

und Förderbedarf

 

 

______________________________________________________________________________

 

Lernziele

 

______________________________________________________________________________

 

 

Förderaufgaben

Fördermaßnahmen

 

 

______________________________________________________________________________

 

Lernzielkontrolle             ° Das Förderziel wurde erreicht.

                                                        ° Das Förderziel wurde teilweise erreicht.

                                                        ° Das Förderziel wurde noch nicht erreicht.

 

______________________________________________________________________________

 

 

 

 

__________________                    ___________________                   __________________

       Lehrer                                             Schüler / in                                       Elternteil

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

7.    Vertretungskonzept

 

Ausgehend von dem Grundsatz, Unterrichts- und Betreuungsangebote auch in Vertretungssituationen

möglichst in vollem Umfang aufrecht zu erhalten, besteht an der GVS Einvernehmen über folgende

Vertretungsregelungen:

Bei ungeplanten und kurzfristigen Vertretungssituationen wird die Vertretung nachfolgenden Grundsätzen geregelt:

  • Auflösung von Doppelbesetzungen (Ausnahmen werden von Fall zu Fall besprochen – z.B.
                                                                     fachpraktischer Unterricht)
  • Aufteilen der jeweiligen Lerngruppe auf andere Klassen
  • Einsatz von VSS-Lehrkräften
  • Mehrarbeitsregelung (es können bis zu drei Stunden monatlich angeordnet werden)

Fortbildungsveranstaltungen oder sonstige Dienstbefreiungen sind schriftlich zu beantragen (Formular)

und von der Schulleitung zu genehmigen. Auf dem Antrag sind Vorschläge zur Vertretungsregelung zu

vermerken.

Die Vertretungssituation bei längerfristigen Erkrankungen wird durch den Einsatz von Vertretungslehrkräften aus Mitteln der Schule (KSB) oder ggf. des Staatl. Schulamts geregelt, sofern Personen und Mittel vorhanden sind.

 

 

8.    Grundsätze der Haushalts- und Finanzplanung

 

Die GVS verwendet die vom Land Hessen zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel im Rahmen des

„Kleinen Schulbudgets“ (KSB). Diese bestehen aus den Teilbudgets VSS-Mittel, Vertretungsmittel pädagogischer IT-Support, LMF-Mittel, Fortbildungsmittel und sonstige Landesmittel.

Diese Teilbudgets sind gegenseitig deckungsfähig, d.h. nicht verbrauchte Mittel in einem Teilbudget können in einem anderen Budget verwendet werden.

 

Die Mittelübertragung und Verwendung erfolgt aufgrund einer Budgetvereinbarung und einer nachfolgenden Finanzplanung, die mit den schulischen Gremien abzustimmen ist.

An der Georg-Vetter-Schule werden die o. g. Mittel grundsätzlich nachfolgenden Kriterien verausgabt:

  • Sicherstellung der Grundunterrichtsversorgung (z. B. Mittel für Vertretungsunterricht)
  • Sicherstellung, dass fehlendes, beschädigtes oder für uns interessantes, neu erschienenes Lernmaterial angeschafft werden kann
  • Erstattung von Reisekosten im Zusammenhang von Fortbildungsveranstaltungen und im Zusammenhang von Klassen- und Wanderfahrten
  • Erstattung von Kosten für Weiterbildungen im Bereich von kollegialen Gruppenveranstaltungen

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

Teil B: Aktuelle Entwicklungsziele / Maßnahmenplanung

  1. Zielvereinberungen mit dem SSA

1.1  Zielvereinbarungen nach Schulinspektion (2011)

1.2. Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (2014)

1.3. Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (2017)

1.4. Maßnahmenpaln zur Zielvereinbarungen (November/Dezember 2018)

 

 

 

1.1

Zielvereinbarungen nach Schulinspektion (08/2011) – vereinbart mit SAD Frau Thormählen

 

  • Ängste vor öffentlichem Auftreten verlieren
  • Optimierung der Förderplanarbeit
  • Handlungs- und projektorientierter Unterricht durchführen und reflektieren

 

  • Stand der Umsetzung
  •  Kollegium sieht Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr als Gegensatz zur pädagog. Tätigkeit
  • Förderpläne standardisiert als Schulförderpläne, kontinuierliche Arbeit mit Förderplänen mittlerweile Teil des Schulalltags
  • Teambildung intensiviert - „Atomisierung“ des Kollegiums scheint aufgelöst durch Weiterentwicklung

 

  • Weitere/ neue Arbeitsschwerpunkte
  • reflektieren und entwickeln der Unterrichtsqualität
  • Arbeit mit, Diskussion in AG u. Kollegium um „Motivationsdreieck“
  • Umgang mit Störungen: bei Störungen nicht alleine bleiben, gemeinsame Aufgabe gemeinsam lösen -  päd. Tag o. päd. Konferenz geplant

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

1.2. 

Maßnahmenplan zu Zielvereinbarungen (2014) – vereinbart mit SAD Frau Werle-Wittmann

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

1.3. Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (2017) – vereinbart mit SAD Frau Werle-Wittmann

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

1.4. Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (2018)

 

Zielvereinbarung zur Schulentwicklungsarbeit

           zwischen dem Staatlichen Schulamt Bergstr./Odenwaldkreis, vertreten durch die Schulaufsichtsbeamtin Frau S. Scheuch-Ahrens

            und der Schule Georg-Vetter-Schule, vertreten durch Schulleiter Herrn R. Flauaus.

 

           Entwicklungsschwerpunkt:  Festlegung der GVS als Förderschule Lernen im ISB Nord              (HRS Bezug:  V. Schulkultur )

Ziel

(Was soll erreicht werden?)

Indikatoren

(Woran können wir das erkennen?)

Evaluationsmaßnahmen*

(Wie wollen wir den Grad der Zielerreichung evaluieren?)

Zeitraum

Unterstützungs-angebot

GVS ist Förderschule Lernen im ISB-Nord mit dem Schwerpunkt in den Jahrgängen 5 – 10

 

 

  • enge Kooperation mit rBFZ/allgemeiner Schule   
  • klar definierte Aufnahme-

kriterien liegen vor

  • spezifisches Schulprofil ist erstellt
  • durch weiter zu entwickelnde Feedbackkultur
  • durch Bearbeiten des noch zu erstellenden Fragebogens

 

2019/20

2020/21

wird innerhalb des Kollegiums noch entschieden;

regelmäßige Fortbildungen der Lehrkräfte

 

         Entwicklungsschwerpunkt:  Entwicklung eines schuleigenen  Förderkonzeptes                      (HRS Bezug:  VI. Lehren und Lernen )

Ziel

(Was soll erreicht werden?)

Indikatoren

(Woran können wir das erkennen?)

Evaluationsmaßnahmen*

(Wie wollen wir den Grad der Zielerreichung evaluieren?)

Zeitraum

Unterstützungs-angebot

GVS verfügt über ein individuelles Förderkonzept für SuS im Förderschwerpunkt Lernen       -      Schwerpunkt: Jahrgänge 5 – 10

 

  • Lehrkräfte unterrichten nach individuellem Förderkonzept für SuS
  • SuS erhalten BO-Abschluss nach vorgegebenen Kriterien
  • Kontinuierliche Auswertung der Arbeit mit dem Förderkonzept in Fach- und Gesamtkonferenzen
  • Steuergruppe reflektiert kontinuierlich Entwicklungsstand

2019/20

2020/21

regelmäßige Fortbildungen der Lehrkräfte

 

 

           analog für weitere Entwicklungsschwerpunkte

           Der aus diesen Zielen abzuleitende, in der Schule zu erstellende Maßnahmenplan zur Zielerreichung wird dem Staatlichen Schulamt bis zum _____
           zur Kenntnis vorgelegt. Er stellt eine wesentliche Grundlage für die jährlichen Bilanzierungsgespräche bis zur nächsten Zielvereinbarung dar.

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

1.4. Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (2018)

 

Schule:  Georg-Vetter-Schule
Maßnahmenplan zur Zielvereinbarung (25.03.2019 ) 

Entwicklungsschwerpunkt:  Festlegung der GVS als Förderschule Lernen im ISB Nord

Ziel

Teilziele

Maßnahmen

Indikatoren

Georg-Vetter-Schule ist Förderschule Lernen im ISB-Nord – Schwerpunktzielgruppe Jahrgänge 5 - 10

  • GVS hat klar definierte Aufnahmekriterien
  • enge Kooperation mit rBFZ u. allgemeiner Schule
  • Einstieg in GTA-Profil Stufe 1
  • Kommunikation …
  • diverse Fach- u. Gesamtkonferenzen zu aufgeführtem Ziel bzw. Teilzielen
  • enge Kooperation von SL u.

Steuergruppe

  • Kooperation/Koordination zwischen SL – SL rBFZ –          SL + ISB – SL FS
  • SL nimmt an                              DV BFZ / FS / ISB teil
  • Stabilität der Schülerzahlen
  • klar definierte Aufnahmekriterien
  • enge Kooperation mit rBFZ/allgemeiner Schule
  • spezifisches Schulprofil ist erstellt

 

 

Evaluationsmaßnahme

 

verantwortlich

+ mitwirkend

 

Zeitraum

Ressourceneinsatz

ggf.

Fortbildungs-/
Beratungsbedarf

Personal

Sachmittel

 

Stundeneinsatz

 

Höhe

Quelle

  • Erweiterung einer Feedbackkultur an der GVS
  • Antrag auf externe Evaluation möglich

SL / Steuergruppe  +

Kollegium / Elternbeirat / Schulkonferenz

 

2019/20

2020/21

kann meinerseits

noch nicht

eingeschätzt werden

 

regelmäßige Fortbildungen / Schulungen der Lehrkräfte

analog für weitere Entwicklungsschwerpunkte

 

 

 

Schulprogramm der Georg-Vetter-Schule                                                                                         Stand: 02/20

 

 

 

2.   Konzeptentwicklung: Umgang mit Störungen / Qualität des Unterrichts

 

Die Festlegungen des Kollegiums der Georg-Vetter-Schule zum Umgang mit Störverhalten        im Unterricht sowie zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität werden in mehreren     pädagogischen Konferenzen erarbeitet.

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